Auch Demenz-Patienten profitieren von Reha


 

In ihrem Artikel “Ein Dogma muss überdacht werden” verweist die Ärzte Zeitung vom 8.9.2012 auf die aktuelle Studie “Effektivität der ambulanten und stationären geriatrischen Rehabilitation bei Patienten mit der Nebendiagnose Demenz” von Dieter Korczak, Gerlinde Steinhauser und  Carmen Kucz.

Wie die Autor/innen zeigen, machen Rehabilitationsmaßnahmen auch bei geriatrischen Patienten Sinn, die an einer leichten oder moderaten Demenz erkrankt sind. Für einen größt möglichen Behandlungserfolg sollten die Rehaprogramme aber an die spezifischen Bedürfnisse und die kognitiven Fähigkeiten dieser Patienten angepasst werden.

Die gängige Praxis, Patienten mit der Nebendiagnose Demenz von der Rehabilitation auszuschließen, müsse aufgrund der – wenn auch uneinheitlichen – Studienlage hinterfragt werden und sei aus medizinethischen Gründen nicht vertretbar.

 

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