Moe-Psychokardiologie

Nach dem Infarkt kommt die Angst

Als Karin K. im November 2014 mitten in der Nacht wach wird, ist sie schweißgebadet. Ein heftiger Schmerz unter dem linken Busen, der bis in den Arm ausstrahlt, lässt sie aufwachen. Karin K. hatte in der Nacht einen Herzinfarkt. Nie hätte sich die 58-Jährige bis zu diesem Zeitpunkt zur Risikogruppe für eine Herzerkrankung gezählt. Zwei Wochen nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus und eine Woche vor Antritt ihrer kardiologischen Reha erlebt Karin K. ihre erste Panikattacke. Schnell wird ihr klar, dass es so nicht weitergehen kann und sie zieht vorübergehend zu ihrem Sohn. Aber auch das ändert nichts an ihrem Zustand. Im August 2015 endlich ein Lichtblick: „Meine Hausärztin hatte durch eine Informationsveranstaltung von einer Klinik erfahren, die psycho-kardiologische Zusammenhänge untersucht und behandelt. Sie riet mir dringend zu einem Aufenthalt dort.“ Karin K. zögert nicht lange und beantragt bei der Beihilfestelle eine Rehabilitation in der Dr. Becker Klinik Möhnesee.

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Rehabilitation bei Depression: ein Patient erzählt

Carl-Uwe Bluhm ist ein solider, beständiger Mensch, der die Struktur in seinem Leben schätzt: 27 Jahre lang ist er als Vertreter im Außenhandel eines großen Tiefkühlunternehmens tätig. Bis zu dem Punkt, an dem er den zunehmenden Leistungsdruck in seinem Beruf nicht mehr erträgt.

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Ruhepausen für besseres Multitasking

Wann empfinden Sie Stress? Wenn der Schreibtisch überquillt? Wenn Lärm Sie von der Arbeit abhält? Oder wenn Sie sich zwischen Konzert und Party entscheiden müssen? Zu viel Leistungs- und Zeitdruck oder zahllose Termine in der Freizeit – jeder hat seine individuellen Stressauslöser und jeder geht anders damit um. Manche Menschen sagen von sich, sie hätten sich an den tagtäglichen Stress gewöhnt. Aber hier ist Vorsicht geboten, denn es kann ernsthafte Folgen nach sich ziehen, Stress einfach zu verdrängen. Wenn schon die ersten körperlichen Symptome signalisieren, dass es nun reicht mit der permanenten Überforderung, ist der Burnout nicht mehr weit.

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Taub für die eigene Seele – eine Fallgeschichte

Kerstin M., Finanzbuchhalterin und ehemalige Patientin der Dr. Becker Burg-Klinik, erzählt, wie es zu ihrem psychischen Zusammenbruch kam und welche Schritte ihr bei der Gesundung geholfen haben. Der Zusammenbruch und die Ursachen Der Zusammenbruch kommt im November 2010. Kerstin M., die als Finanzbuchhalterin und Produktionerin in einer Werbeagentur arbeitet, gerät mit ihrem Chef wie so… mehr lesen →