Rettungsdienst

Schlaganfall: Warnzeichen richtig deuten

Ein Schlaganfall kann jeden treffen. Auch junge Menschen sind von diesem Risiko nicht ausgenommen. Umso wichtiger ist es, mögliche Warnzeichen richtig zu deuten und schnell zu reagieren. Dr. Ebke, Chefarzt Neurologie in der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik, hat sich für uns mit dem Thema auseinandergesetzt.

Moe-Psychokardiologie

Nach dem Infarkt kommt die Angst

Als Karin K. im November 2014 mitten in der Nacht wach wird, ist sie schweißgebadet. Ein heftiger Schmerz unter dem linken Busen, der bis in den Arm ausstrahlt, lässt sie aufwachen. Karin K. hatte in der Nacht einen Herzinfarkt. Nie hätte sich die 58-Jährige bis zu diesem Zeitpunkt zur Risikogruppe für eine Herzerkrankung gezählt. Zwei Wochen nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus und eine Woche vor Antritt ihrer kardiologischen Reha erlebt Karin K. ihre erste Panikattacke. Schnell wird ihr klar, dass es so nicht weitergehen kann und sie zieht vorübergehend zu ihrem Sohn. Aber auch das ändert nichts an ihrem Zustand. Im August 2015 endlich ein Lichtblick: „Meine Hausärztin hatte durch eine Informationsveranstaltung von einer Klinik erfahren, die psycho-kardiologische Zusammenhänge untersucht und behandelt. Sie riet mir dringend zu einem Aufenthalt dort.“ Karin K. zögert nicht lange und beantragt bei der Beihilfestelle eine Rehabilitation in der Dr. Becker Klinik Möhnesee.

Reha-mit-Kind

Depression, Angststörung, Erschöpfung. Mutter-Vater-Kind Reha in der Dr. Becker Burg-Klinik

Eltern, die unter einer neurologischen, orthopädischen oder psychosomatischen Erkrankung leiden, stehen oft vor der Frage, wer in diesen Wochen die Versorgung ihres Kindes übernimmt. Dass sie die Möglichkeit haben, ihre Kinder mit in die Klinik zu nehmen, wissen nur die wenigsten. Viele greifen deshalb zur klassischen „Mutter-Kind-Kur“ . Die aber zielt auf die Prävention von Stress ab und richtet sich nicht primär an Eltern mit akuten Erkrankungen oder Belastungen. Bei der “Reha mit Kind” hingegen steht der Erkrankte im Mittelpunkt.

Umgebung

Natur und heilen: Wie die Natur bei Schmerzen, Depression und Ängsten helfen kann

Intuitiv scheinen wir zu wissen, wie gut die Natur für unser seelisches und körperliches Wohlbefinden ist. Dass zwischen Natur und Gesundheit ein Zusammenhang besteht, haben mittlerweile auch zahlreiche Studien bestätigt. So spielt die Umgebung eine wichtige Rolle im Genesungsprozess bei vielen verschiedenen Krankheiten und Beschwerden wie z. B. Depressionen, Angststörungen oder chronischen Schmerzen. Für Rehabilitanden kann es deshalb von Vorteil sein, ihr alltägliches Umfeld für die Zeit ihrer Rehabehandlung zu verlassen und von der gesundheitsfördernden Wirkung der Natur zu profitieren.