Broken Heart – wenn Liebeskummer das Herz zerbricht


 

iStock_000009024892Large

Liebeskummer kann zu einer ernsthaften Gefahr für die Gesundheit werden

Liebeskummer ist schrecklich. Die Welt scheint hinter einem grauen Schleier, innerlich zerreißt einen fast der Trennungsschmerz. Meistens helfen gute Gespräche mit Freunden, etwas Ablenkung, eine ordentliche Menge Schokolade und Taschentücher über die schlimmste Zeit hinweg. Wie Sie Ihren Trennungsschmerz am besten überwinden, dazu gibt es im Netz einiges an Tipps.

Der Liebeskummer kann aber auch zur ernsthaften Gefahr für die Gesundheit werden. Wenn zusätzlich zum empfundenen Trennungsschmerz lokale Schmerzen im Brustkorb auftreten, sprechen Mediziner vom sogenannten „Broken-Heart-Syndrom“ oder „Stress-Kardiomyopathie“. „Die Symptome sind ähnlich wie bei einem Herzinfarkt, die Ursachen jedoch verschieden. Bei einem Herzinfarkt sind die den Herzmuskel versorgenden Blutgefäße verstopft, bei Liebeskummer sorgen Stresshormone für eine Engstellung dieser Gefäße. Die Folge ist letztendlich ähnlich: Der Herzmuskel ist unterversorgt und schmerzt“, erläutert Dr. Rainer Schubmann, Chefarzt der kardiologischen Abteilung der Klinik Möhnesee. Seine Einrichtung beschäftigt sich schon seit längerem mit den Zusammenhängen von körperlichen Reaktionen insbesondere des Herzens und seelischen Vorgängen und eröffnete 2007 das Zentrum für Psychokardiologie.

Für die Betroffenen ist die gute Nachricht: Die lokal empfunden Herzschmerzen sind kein Grund zur Panik! Während bei einem richtigen Infarkt Muskelgewebe durch die Verstopfung der Arterien abstirbt, ist dies bei Herzbeschwerden, die durch Stress bzw. Liebeskummer ausgelöst werden, sehr selten der Fall. Hier bleibt die notwendige Mindestversorgung weiter gesichert. Doch ernst nehmen sollte man die Symptome bei anhaltenden Beschwerden natürlich. Am besten einen Arzt aufsuchen! Dieser kann für die Akutphase ein Medikament (Betablocker) verschreiben, damit das Herz wieder richtig funktioniert. Es ist außerdem wichtig, den weiteren Verlauf zu beobachten. Legen sich die Broken-Heart-Symptome nicht bald wieder, können Folgeschäden wie Depressionen, Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen auftreten. Der Betroffene sollte dann mit dem Arzt über eine weiterführende Behandlung sprechen.

www.dbkg.de

Tags: , , , , , ,

Ähnliche Artikel

Nach dem Infarkt kommt die Angst

Als Karin K. im November 2014 mitten in der Nacht wach wird, ist sie schweißgebadet. Ein heftiger Schmerz unter dem linken Busen, der bis in den Arm ausstrahlt, lässt sie aufwachen. Karin K. hatte in der Nacht einen Herzinfarkt. Nie hätte sich die 58-Jährige bis zu diesem Zeitpunkt zur Risikogruppe für eine Herzerkrankung gezählt. Zwei Wochen nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus und eine Woche vor Antritt ihrer kardiologischen Reha erlebt Karin K. ihre erste Panikattacke. Schnell wird ihr klar, dass es so nicht weitergehen kann und sie zieht vorübergehend zu ihrem Sohn. Aber auch das ändert nichts an ihrem Zustand. Im August 2015 endlich ein Lichtblick: „Meine Hausärztin hatte durch eine Informationsveranstaltung von einer Klinik erfahren, die psycho-kardiologische Zusammenhänge untersucht und behandelt. Sie riet mir dringend zu einem Aufenthalt dort.“ Karin K. zögert nicht lange und beantragt bei der Beihilfestelle eine Rehabilitation in der Dr. Becker Klinik Möhnesee.

Ananas-Ingwer-Reis

Etwas Exotik in der Küche, die auch noch unsere #Herzgesundheit unterstützt: Das enthaltene #Magnesium in #Ananas und #Ingwer trägt zum #Muskelaufbau bei und erhöht so die Leistungsfähigkeit. Die ätherischen Öle der Ingwer-Knolle wirken außerdem beruhigend wie auch aktivierend auf #Immunsystem und #Nervensystem – und schmeckt dabei richtig #lecker.

Gefüllte Zucchini-Schiffchen

Zucchinis enthalten viele Ballaststoffe, die unsere Verdauung anregen. Gleichzeitig punkten sie mit einem hohen Wassergehalt und wenig Kalorien. Daneben liefern die Kürbisgewächse ausreichend Kalzium, Magnesium und Eisen. Auch Vitamin A und C, sowie B-Vitamine sind in ihnen enthalten.