Mit Patientenleitfaden Arztbesuche besser managen


 

Bereiten Sie aktiv Ihren Arztbesuch vor mit dem neuen Patientenleitfaden von "Was hab' ich?"

Bereiten Sie aktiv Ihren Arztbesuch vor mit dem neuen Patientenleitfaden von „Was hab‘ ich?“

„Und, was hat der Arzt gesagt?“ – Diese Frage kommt vielen von Ihnen sicher bekannt vor. Und dann: Blackout. Was hat er eigentlich gesagt? Warum machen wir jetzt genau diese Untersuchung? Birgt sie Risiken? Und wie geht es danach eigentlich weiter?

Viele Menschen haben große Schwierigkeiten, aus dem Besuch beim Arzt oder bei der Ärztin das Wesentliche für sich mitzunehmen. Mit der Konsequenz, dass sie während der Behandlung nicht aktiv an der Heilung oder der Linderung ihrer Symptome mitwirken können. Ein Grund dafür ist, dass das Rollenverständnis zwischen Arzt und Patient heute immer noch häufig einer althergebrachten Hierarchie folgt: Patienten lassen sich von Arzt oder Ärztin untersuchen und bekommen Verordnungen für Medikamente und Therapien, die sie zur Genesung anwenden (sollen). Sie ordnen sich den Anweisungen des Arztes unter, fragen Fremdwörter nicht nach und bleiben im Therapieprozess weitgehend passiv. Viele empfinden auch Stress bei der Untersuchung und vergessen darum, was sie eigentlich fragen wollten.

In den letzten Jahren ist jedoch ein deutlicher Wandel spürbar. Die Beziehung zwischen Arzt und Patient entwickelt sich immer mehr zu einer Partnerschaft auf Augenhöhe. Um diese positive Veränderung zu unterstützen, hat der Online-Übersetzungsdienst für ärztliche Befunde „Was hab’ ich?“ einen Leitfaden für Patienten herausgebracht, der dabei hilft, den Arztbesuch so erfolgreich wie möglich zu gestalten. In der Broschüre „Der Nächste, bitte!“ finden sich Tipps und Anleitungen dazu, wie ein Arztgespräch sinnvoll vorbereitet werden kann, was während des Arzttermins wichtig ist und wie eine konstruktive Nachbereitung aussieht. Anhand von Checklisten, vorformulierten Fragen, Hinweisen auf verlässliche Internetseiten, einem medizinischen Glossar und vielem mehr wird Patienten hier eine umfassende Anleitung an die Hand gegeben, die Struktur in die Arztbesuche bringt und den Grundstein für eine bessere Gesundheit legt. Denn Studien haben bewiesen, dass Patienten, die in Entscheidungen über ihre Therapie eingebunden werden, nachweislich länger und gesünder leben.

Das machen wir uns auch seit vielen Jahren in der Rehabilitation zunutze. Reha ist Kommunikation und Teamarbeit. Nur wer sich aktiv am Therapieprozess beteiligt und auf Augenhöhe kommuniziert – ob im interdisziplinären Team oder im Gespräch mit Patienten – fördert Gesundheit nachhaltig. Rehaziele werden nach ausführlicher Anamnese zwischen Arzt und Patient besprochen und gleich zu Beginn der Rehamaßnahme festgelegt. Deswegen wird die Rehabilitation auch als „sprechende Medizin“ bezeichnet.

Lernen Sie, Ihre Erkrankungen besser zu verstehen, um sie besser zu bewältigen. Sie können den Leitfaden „Der Nächste, bitte!“ unter washabich.de/arztbesuch bestellen. Sie erhalten ihn in gedruckter Form auf dem Postweg oder laden ihn sich als PDF-Version auf Ihren PC. Auch eine Leseprobe steht zum Download für Sie bereit.

 

Tags: , , , ,

Ähnliche Artikel

Nach dem Infarkt kommt die Angst

Als Karin K. im November 2014 mitten in der Nacht wach wird, ist sie schweißgebadet. Ein heftiger Schmerz unter dem linken Busen, der bis in den Arm ausstrahlt, lässt sie aufwachen. Karin K. hatte in der Nacht einen Herzinfarkt. Nie hätte sich die 58-Jährige bis zu diesem Zeitpunkt zur Risikogruppe für eine Herzerkrankung gezählt. Zwei Wochen nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus und eine Woche vor Antritt ihrer kardiologischen Reha erlebt Karin K. ihre erste Panikattacke. Schnell wird ihr klar, dass es so nicht weitergehen kann und sie zieht vorübergehend zu ihrem Sohn. Aber auch das ändert nichts an ihrem Zustand. Im August 2015 endlich ein Lichtblick: „Meine Hausärztin hatte durch eine Informationsveranstaltung von einer Klinik erfahren, die psycho-kardiologische Zusammenhänge untersucht und behandelt. Sie riet mir dringend zu einem Aufenthalt dort.“ Karin K. zögert nicht lange und beantragt bei der Beihilfestelle eine Rehabilitation in der Dr. Becker Klinik Möhnesee.

Taub für die eigene Seele – eine Fallgeschichte

Kerstin M., Finanzbuchhalterin und ehemalige Patientin der Dr. Becker Burg-Klinik, erzählt, wie es zu ihrem psychischen Zusammenbruch kam und welche Schritte ihr bei der Gesundung geholfen haben. Der Zusammenbruch und die Ursachen Der Zusammenbruch kommt im November 2010. Kerstin M.,… mehr lesen →

Zufrieden, ausgeglichen und energiegeladen: 6 Tipps zum richtigen Fasten

Zwischen Aschermittwoch und Ostern wird gefastet – so ist es zumindest Tradition im Christentum. Damit soll an die Fastenzeit von Jesus Christus erinnert werden. Je nach Religionszugehörigkeit gibt es für das religiöse Fasten unterschiedliche Regeln. In den meisten Fällen reduzieren die Fastenden ihre Nahrungsaufnahme oder verzichten völlig auf feste Lebensmittel. Genussmittel wie Fleisch, Süßigkeiten, Alkohol oder Zigaretten werden gar nicht oder in Maßen konsumiert. Auch auf bestimmte Lebensgewohnheiten kann sich der Fastengedanke ausweiten, zum Beispiel auf die Einschränkung des Medienkonsums. Für alle, die sich selbst von dem positiven Seiten des Fastens überzeigen wollen, hat Diätassistentin Katharina Petkau einige Tipps.