Ruhepausen für besseres Multitasking


 

 

iStock_000009419094SmallWann empfinden Sie Stress? Wenn der Schreibtisch überquillt? Wenn Lärm Sie von der Arbeit abhält? Oder wenn Sie sich zwischen Konzert und Party entscheiden müssen? Zu viel Leistungs- und Zeitdruck oder zahllose Termine in der Freizeit – jeder hat seine individuellen Stressauslöser und jeder geht anders damit um. Manche Menschen sagen von sich, sie hätten sich an den tagtäglichen Stress gewöhnt. Aber hier ist Vorsicht geboten, denn es kann ernsthafte Folgen nach sich ziehen, Stress einfach zu verdrängen. Wenn schon die ersten körperlichen Symptome signalisieren, dass es nun reicht mit der permanenten Überforderung, ist der Burnout nicht mehr weit.

In einem Interview mit der „Zeit“ wurde ich gefragt, welche Rolle Multitasking bei der Entstehung psychischer Erkrankungen spielt. Viele Dinge gleichzeitig zu tun ist meiner Meinung nach sicherlich ein wesentlicher Auslöser. Natürlich können wir problemlos mehrere Sachen auf einmal erledigen, aber eben nicht auf Dauer. So banal es klingt: Wir müssen lernen, uns gezielte Ruhepausen zu gönnen, um leistungsfähig, motiviert und gesund zu bleiben. Das vermitteln wir auch unseren Patienten in unseren psychosomatischen Kliniken. Wenn Sie an weiteren Strategien interessiert sind, mit denen wir gute Erfahrungen machen und die ich persönlich als wichtig für den Umgang mit Stress erachte, lesen Sie hier das vollständige Interview.

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