Rhabarber-Crumble


 

Sauer macht lustig – und gesund!
Gerade für Patienten/innen mit kardiologischem Leiden, ist Rhabarber zuträglich. Das enthaltene Nitrat senkt den systolischen Blutdruck und fördert die Gefäßgeschmeidigkeit. Unser Crumble kommt, im Vergleich zu einem Kuchen, mit fast 3/4 weniger Zucker und Fett aus. So schmeckt’s den Artherien gleich doppelt!

Aber aufgepasst: Wer zusätzlich an Rheuma, Gicht, Arthritis erkrankt ist oder mit Nierensteinen zu kämpfen hat, sollte auf Rhabarber verzichten. Denn Rhabarber enthält Oxalsäure (je älter der Rhabarber, desto mehr Oxalsäure). Diese bindet Kalzium und kann Knochen und Zahnschmelz angreifbar machen. In Verbindung mit dem körpereigenem Kalzium können so Nierensteine entstehen. Kombiniert mit Milchprodukten, lässt sich die Oxalsäure durch das in der Milch enthaltene Kalzium neutralisieren.

Zutaten:
1,2 kg Rhabarber
125 g Mehl
100 g Zucker
1 TL gemahlener Zimt
100 g kalte Butter, in Stücke geschnitten

Zubereitung:
1. Den Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen.
2. Rhabarber waschen und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Anschließend in einen Topf mit heißem Wasser geben und kurz dünsten. 
3. Abschütten, den Rhabarber in eine Auflaufform geben und etwas andrücken.
4. Aus den übrigen Zutaten einen krümeligen Teig herstellen und gleichmäßig über das Obst verteilen.
5. Im Backofen solange backen bis der Teig goldbraun ist. Heraus nehmen und sofort servieren.

Nährwerte pro 100 g:
207kcal, 869 KJ, 9 g Fett, 31 g Kohlenhydrate, 2 g Eiweiß, 2 g Ballaststoffe,
24 mg Cholesterin, 0 g Salz, 19 g Zucker
enthält: Weizen, Lactose

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